Risikofaktoren

Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, welche die Entwicklung einer Atherosklerose und damit einer koronare Herzkrankheit begünstigen. 

Einige der Risikofaktoren sind nicht beeinflussbar. Zu diesen Risikofaktoren gehören:

  • Alter
  • Männliches Geschlecht 
  • Herzerkrankungen in der Familie
  • Frauen nach der Menopause

Glücklicherweise gibt es auch Risikofaktoren, die jeder selbst positiv beeinflussen kann. Dazu gehören: 

  • Bluthochdruck
  • Hohe Cholesterinwerte
  • Diabetes Mellitus
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • Stress oder psychische Belastungen

Falls man bei Ihnen eine koronare Herzkrankheit festgestellt hat oder einer oder mehrere der Risikofaktoren auf Sie zutreffen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er informiert Sie über die für Sie besten Behandlungsmöglichkeiten.

Mit ein paar einfachen Fragen können Sie sich ein erstes Bild über Ihre Risikofaktoren machen. Hier geht es zur Checkliste.

Jeder kann etwas für die eigene Herzgesundheit tun und daran arbeiten, die Risikofaktoren zu minimieren. Und das Beste daran: es kann richtig Spaß machen!

Risikofaktoren positiv beeinflussen – Wie können Sie Ihrem Herzen etwas Gutes tun?


Tipp 1: Bleiben  Sie in Bewegung

Heutzutage ist, zumindest was Bewegung angeht, das Leben sehr einseitig. Dabei ist es gerade für die Vermeidung von Zivilisationskrankheiten und zur Verminderung des Risikos von Herzerkrankungen entscheidend, das Herzkreislauf-System durch Sport zu stärken. Dazu muss es nicht gleich Leistungssport sein. Versuchen Sie eine Sportart zu finden, die Ihnen Spaß macht und verabreden Sie sich mit Freunden. Das steigert den Spaß und auch die Verbindlichkeit für den Sport. Schon mit 3 mal 30 Minuten Sport in der Woche können Sie Ihre Herz-Kreislauf-Leistung verbessern. Versuchen Sie daher, Bewegung kontinuierlich in ihren Alltag zu integrieren:

  • Nehmen Sie die Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe
  • Sie sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs: Steigen Sie doch mal eine Haltestelle früher aus

Und der schöne Nebeneffekt von mehr Bewegung: Die Kondition wird besser und Übergewicht wird reduziert. So wird ein weiterer Risikofaktor positiv beeinflusst!

Riskikofaktoren

Tipp 2: Lassen Sie es sich schmecken

Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden des Körpers. Achten Sie auf Ihre Ernährung und Ihr Herz wird es Ihnen danken.

Gut zu wissen: Auf die Ernährung  zu achten, heißt nicht automatisch auf Genuss zu verzichten. Gerade die mediterrane Ernährung hat viele positive Einflüsse auf unsere Gesundheit. Viel Fisch, Gemüse und gutes Olivenöl lassen das Herz vor Freude tanzen. Blättern Sie in Kochbüchern, durchstöbern Sie das Internet... Es gibt viele Inspirationsquellen, die Ihren Speiseplan bereichern.

Obst und Gemüse sollten ebenfalls ein fester Bestandteil Ihres Speiseplans ein. Vielleicht macht Ihnen ein Bummel über den Wochenmarkt Lust, auf die Suche nach dem Lieblingsgemüse oder -obst zu gehen.

Wir haben die Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Sie zusammengefasst, die Sie sich hier herunterladen können.

Die Ernährung umstellen

Tipp 3: Auf das Rauchen verzichten

Bereits nach einem Jahr Rauchverzicht haben Sie das Risiko halbiert.

Auf das Rauchen verzichten