Operation – chirurgischer Eingriff am offenen Herzen

Je nach Krankengeschichte oder Zustand der blockierten Arterie kann eine Operation am offenen Herzen (koronare Bypass-OP) notwendig sein. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Sie kann bis zu 6 Stunden dauern, je nachdem, wie viele Arterien betroffen sind. Heutzutage kann eine Bypass-Operation mit und ohne Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden. Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen für Ihren individuellen Fall ganz genau Auskunft geben, was geplant ist. 

Die Bypass-Operation (kurz Bypass-OP) ist eine Möglichkeit, um verengte oder verschlossene Blutgefäße zu überbrücken. Der Operateur schafft eine Umgehung (engl. Bypass) durch die das Blut um den betroffenen Gefäßabschnitt herumfließen kann. So wird das schlecht durchblutete Gewebe wieder ausreichend mit Blut versorgt. Für diese Umgehung entnimmt der Chirurg einen Teil von Venen oder Arterien aus anderen Körperregionen, z. B. den Beinvenen als Transplantat. Ist dies nicht möglich, können auch künstliche Gefäßprothesen verwendet werden.

Nachdem der Brustkorb chirurgisch geöffnet und das Herz freigelegt wurde, näht der Chirurg das Transplantat vor und hinter der Verengung auf das Koronargefäß auf. So kann das Blut um die verengte Stelle herumfließen. 

Chirurgischer Eingriff am offenen Herzen